Mein Weg zum Coaching

Meine persönliche Geschichte soll dir ein authentisches Bild von mir vermitteln.


Als Kind war ich bereits sehr empathisch und voller Gedanken. Ich dachte viel über die Auswirkungen meiner Handlungen für mich und andere nach. Doch als männlicher Teenager kam ich mit Feinfühligkeit nicht sehr weit. Dadurch war ich sehr verletzlich. Also legte ich mir eine Rolle mit harter Schale zu. Ich wählte ungünstige Vorbilder und war ein ziemliches Arschloch. Alles schien einfacher, wenn ich nicht so viel über mich und andere nachdachte. Ich fühlte mich stark, bis zu dem Tag, als ich einen Autounfall hatte. Unangeschnallt schob ich nachts zwei geparkte Autos aufeinander. Zum Glück passiert niemandem etwas. Doch durch dieses Erlebnis begriff ich endlich, dass ich mein Leben so nicht weiterführen wollte. Es entsprach mir nicht. Es tat mir nicht gut. Doch...

Wer war ICH?


So begann meine Suche nach meiner eigentlichen Identität. Ich reflektierte mein bisheriges Leben, fing an mich von ungesunden Verhaltensweisen und destruktiven Freundschaften zu lösen. Gegenüber meiner Familie stand ich nun für das ein, woran ich glaubte. Doch ich bekam auch Gegenwind. Ein Teil meiner Familie wollte mich nicht unterstützen. Sie wandte sich von mir ab. So ging ich meinen Weg gefühlt alleine, aber wenigstens ohne Verurteilung von anderen. In dieser Zeit entdeckte ich die Meditation und den Buddhismus für mich. Die Meditation half mir beim Betrachten meiner Gedanken und förderte meine Entwicklung. Wenn meine schlechten Angewohnheiten auftauchten, erkannte ich sie viel schneller und konnte schneller darauf reagieren. Damals arbeitete ich als gelernter Fliesenleger und als Bestatter, bis ich Probleme mit den Knien und der Bandscheibe bekam. Mir wurde deswegen eine Umschulung genehmigt. Doch jetzt stellte ich mir eine neue Frage:

Was will ICH?


In beiden Berufen war ich nicht wirklich glücklich. Etwas fehlte mir. Jedoch wusste ich nicht was. Während der Arbeit als Fliesenleger, erzählten mir die Kunden schon immer sehr persönliche Dinge. Außerdem gab es ein sehr prägendes Erlebnis als Bestatter. Ein Witwer bedankte sich von Herzen für meine liebevoll hergerichtete Trauerfeier seiner Frau. So weiß ich heute, dass ich schon früh einen guten Draht zu Menschen hatte und es mir gefiel, ihnen etwas von mir zu geben.
Was mich damals sehr interessierte und scheinbar erfüllte, war die IT. Denn ich war somit geistig ziemlich gefordert. Ich absolvierte also eine Umschulung zum Fachinformatiker. Eine ganz neue Welt für mich. Allerdings war meine Position als IT-Consultant im Bereich Customer Relationship Management auch nicht erfüllend. Wieder voller Unzufriedenheit und ohne zu wissen auf welche Stellenanzeige ich mich bewerben sollte, stellte ich mir erstmals die Frage:

Wer will ICH SEIN?


Diese Frage konnte ich sehr lange nicht beantworten. Bis mir ein Freund seine Arbeit als Coach erklärte. Da machte es Klick in mir. All meine Eigenschaften, meine Erfahrungen und mein Wissen aus vielen verschiedenen Bereichen, schienen zusammen für etwas gut zu sein. Er bestärkte mich darin eine Ausbildung zum systemischen Coach zu machen. Während der Ausbildung arbeitete ich parallel als Projektleiter. Doch am Ende der Ausbildung hatte ich die endgültige Gewissheit, dass die Selbstständigkeit als Coach und die Unterstützung von Menschen meine wahre Berufung ist.

Möchtest du jetzt wissen, was Sinncoaching ist?

Auf jeden Fall!

Möchtest du wissen, wobei ich dich unterstützen kann?

Na klar!