Wie ein Prinz durch Meditation zum Buddha wurde

Sascha BrunzelUncategorizedLeave a Comment

Meditation ist schon tausende von Jahren alt. Wie ein Prinz durch Meditation zum Buddha wurde, erzähle ich dir im folgenden Text.

Der Prinz heißt Siddharha Gautama, vom Stamm der Shakya. Über ihn gibt es schon genug Bücher und Geschichten, darum versuche ich dir hier kurz und verständlich zu beschreiben, was Siddhartha erlebt hat.

Ob er tatsächlich ein Prinz war oder nur adelig, spielt hierfür keine Rolle. Der Legende nach, entdeckte Siddhartha erst spät in seinem Leben das menschliche Leiden. Danach wollte er wissen, wie er es auflösen kann und probierte viele damals bekannte Methoden. Nach Jahren der verschiedenen Übungen und der Askese, hatte er immer noch keine Antwort gefunden. Also setzte er sich unter einen Baum und wollte erst wieder aufstehen, wenn er seine Antworten gefunden hatte. Es dauerte einige Zeit bis er erkannte, wie Leiden entsteht und wie man es überwinden kann. Er erlangte eine geistige Freiheit und Klarheit, die als Erwachen oder Erleuchtung bezeichnet wird. Durch Meditation wurde der Prinz zum Buddha. Was das bedeutet, versuche ich einmal zu erklären.

Meditation ist eine Methode der Innenschau. In der formellen Übung setzen wir uns auf unseren Meditationsplatz und betrachten unsere Gedanken. Wie sie kommen und gehen. Kein Anhaften und kein Ablehnen. Die Herausforderung, vor der auch Siddhartha stand, waren die vielen Ablenkungen. Der Geist erzählt uns was wir noch tun müssen, dass die Nase juckt, dass der Rücken von der Meditationshaltung schmerzt. Doch so ist es schwierig, den natürlichen Zustand des Geistes zu erkennen. Seine subtilen Prozesse wahrzunehmen.
In der informellen Praxis üben wir uns in alltäglicher Achtsamkeit. Wie achten bewusst darauf wie wir essen, gehen, sprechen, Rasen mähen. Aber in der heutigen Zeit gibt Unmengen von Ablenkungen. Das erschwert es achtsam zu sein. Und wenn wir dann zu Hause meditieren wollen, ist unser Geist richtig aufgedreht und kommt nur schwer zur Ruhe.

Siddhartha war sehr diszipliniert und gewillt, sich nicht ablenken lassen. Somit konnte er eine innere Ruhe entwickeln die es ihm ermöglicht hat, seinen Geist ganz bewusst und klar wahrzunehmen. Er erkannte, dass unsere Realität und das, was wir unser ICH nennen, eine Art Trugbild unseres Geistes ist. Nämlich etwas als fest und beständig anzusehen, was sich in Wirklichkeit dauernd verändert. Wir verändern uns von Jahr zu Jahr, Jahreszeiten und Emotionen kommen und gehen. Buddha erkannte, wie das menschliche Leiden entsteht und wie man sich von dem Leid befreien kann. Er beschrieb dies in den Vier edlen Wahrheiten.

Auch wenn dieser Zustand nicht so leicht zu erreichen ist, bietet Meditation viele Vorteile für uns. Wir werden ruhiger und gelassener. Wir erkennen schneller unsere Emotionen, zum Beispiel Wut, bevor sie uns einnimmt und wir etwas sagen oder tun was wir später bereuen. Dadurch leben wir bewusster und werden dankbarer für den Augenblick. Denn wir erkennen bald selbst, wie flüchtig alles um uns herum und unsere Gedanken sind. Meditation sorgt für eine geistige Entwicklung und sollte täglich geübt werden.

Falls du Tipps zum Meditieren möchtest, kannst du mir gerne schreiben. Drei Methoden um Achtsamkeit auszuprobieren, damit dein Geist ruhiger wird, findest du in diesem Artikel.

 

 

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